Fachbegriffe aus dem Bereich der Gebäudereinigung, Büroreinigung und Reinigungsservice.
Enzymdesign
Konstruktion bisher noch nicht existierender Enzyme, die neue Eigenschaften gegenüber der Umwelt (z.B. Temperatur, pH-Wert, Salzgehalt), veränderte Substrat- und/oder Wirkspezifität haben.
Ethanol
Äthanol, Etylalkohol, Weingeist, Alkohol.
Ether
Zumeist leichtflüchtige, brennbare Flüssigkeiten (Dimethylether gasförmig).
Etherische Öle
Sammelbezeichnung für duftende, pflanzliche Stoffe, die im Gegensatz zu den fetten Ölen schnell und ohne Rückstand verdampfen.
Ethylen
auch Ethen genannt, ist ein farbloses, schwach süßlich riechendes, brennbares Gas. Luftgemische mit 3-29 Vol% Ethylene sind explosiv.
Ethylenglykol
Ethylenglykol auch Glykol genannt, ist eine farblose, viskose, hygroskopische und süß schmeckende Flüssigkeit.
Verwendung und Produktion:
E. findet Verwendung hauptsächlich als Gefrierschutzmittel in der Automobilindustrie, daneben als Schmiermittel, als Zusatz zu hydraulischen Bremsflüssigkeiten, gelegentlich zur Großraumdesinfektion in Schulen, Fabriksälen und Krankenhäusern.
Eutrophierung
Eutrophierung Überdüngung. Mit E. bezeichnet man die Gewässeranreicherung mit Pflanzennährstoffen. Dieser natürliche Prozeß findet meist in langsam fließenden oder stehenden Gewässern statt und kann durch menschliche Eingriffe stark beschleunigt werden.
Durch den Menschen zusätzlich eingeführte Nährstoffe sind v.a. Stickstoffverbindungen (Nitrate und
Ammonium-Stickstoff) und Phosphate. Sie stammen aus abgeschwemmten Düngemitteln und aus dem
kommunalen Abwasser (Exkremente, Waschmittel) und gelangen gemeinsam mit natürlichen Nährstoffen
(z.B. durch den Laubfall) in die Gewässer (Gewässerbelastung). In Seen setzt durch das große
Nährstoffangebot ein Massenwachstum von Algen ein (Phyto-Plankton). Die Algen trüben das Wasser, so
dass nach einiger Zeit nur noch in der oberflächennahen Schicht genügend Licht für die Photosynthese
vorhanden ist. Die Algen der tieferen Schichten sterben ab. Durch die anschließenden Zersetzungsprozesse
werden große Mengen an Sauerstoff verbraucht (Sauerstoffzehrung). In fortgeschrittenem Stadium führt dies
zu Fäulnis und Bildung toxischer Stoffe wie z.B. Ammoniak, Schwefelwasserstoff und Methan. Die
Gesamtartenzahl sinkt sehr stark ab, es kann zu einem verstärktem Fischsterben kommen, der See „kippt
um“ (Hypertrophie).
Extraktion
Verfahren zur Trennung von bestimmten Bestandteilen aus festen oder flüssigen Substanzgemischen mit Hilfe geeigneter Lösungsmittel.
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